Fr. Greg, Chaplain of US Faithful Residing in Rome, Called for Hope

In Rome, the victims of the tragedy in Las Vegas have been honored.

prayer serviceIn a vigil organized by Rome’s American parish of St. Patrick’s, located on Via Buoncompagni, a special prayer vigil was held this evening, Thursday, Oct. 5, 2017, to remember those innocent victims lost.

During a concert at the Route 91 Harvest Festival on Oct. 2, more than 58 lives were claimed and left some 500 others injured, marking the worst mass shooting in US history.

The singing of Amazing Grace by the entire congregation was at the start of tonight’s vigil, where representatives of the US Embassy to the Holy See, which helped organize the event, were also in attendance.

In his homily, Fr. Greg Apparcel, chaplain of US faithful residing in Rome, asked those present to observe a few moments of silence for those “servants tragically torn from this life,” and for those wounded and for the country.

Praying for urgent forgiveness and human healing, the priest said: “May we find hope in our Faith—you are a God of Love.”

After the homily, one could hear a pin drop, but then the faithful sang together, one day after the feast day of St. Francis of Assisi: ‘Make me a Channel of Your Peace.’

Mr. Luis Bono, Charge d’Affaires at the US Embassy to the Holy See, offered a reflection where he condemned mass shootings, recalling those in Orlando, Florida, and Newtown, Connecticut, and called for solutions.

Pope Francis expressed this in his condolences to the loved ones and victims of those affected by the tragic shooting in Las Vegas on Oct. 2, 2017, in a message sent on his behalf by Vatican Secretary of State. In it, the Pope assured those suffering of his prayers, thanks those responding to the tragedy and commends the souls of those who died to the merciful love of almighty God.

Located just a few steps away from the U.S. Embassy to Italy, St. Patrick’s Church is the new American Catholic parish in Rome. The community moved to the new church from the church they had called home for the past 95 years, Santa Susanna.

Taken from Zenit

Jüdische Siedler zünden 2015 das Elternhaus des 4-jährigen Ahmed im Westjordanland an. Er überlebt, aber 70 Prozent seiner Haut sind verbrannt. Nach einer Therapie in Tel Aviv geht es ihm nun besser - zumindest äußerlich.Aber er bleibt verwundet an Liebe und Seele.

Von Susanne Glass, ARD-Studio Tel Aviv, Tagesschau, 16.7.2017

 

Suizide von Flüchtlingen

Mehr als 400 Flüchtlinge in Deutschland haben seit 2014 versucht, sich das Leben zu nehmen. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Auf Behandlungsmethoden wie Psychotherapien haben sie nur einen eingeschränkten Anspruch.

Von Anna Wulffert für tagesschau.de; Stand: 15.03.2017 

Eigentlich hat der Januar ja gerade erst angefangen – und doch gibt es schon einen erschreckenden Rekord im Mittelmeer: Mehr als 200 Flüchtlinge und Migranten sind dort seit dem 1. Januar auf ihrem Weg nach Europa ertrunken, das sind mehr Todesopfer als jemals in den ersten Januarwochen.

migranti

Ein großer Teil der Flüchtenden kommt aus Eritrea, das ist eine Art Nordkorea am Horn von Afrika. Eines der verschlossensten Länder der Erde, diktatorisch regiert, mit – laut Amnesty International – etwa 10.000 politischen Gefangenen, die unter furchtbaren Bedingungen eingekerkert sind. Und mit einem Militärdienst, der verpflichtend ist für Männer wie Frauen, von 18 bis vierzig Jahren. Kein Wunder, dass so viele Eritreer ihr Heil in der Flucht suchen, sagt Cécile Allegra, Autorin eines Dokumentarfilms, dem sie den Titel „Reise in die Barbarei“ gegeben hat.

„Der Parcours ist mittlerweile sehr genau bekannt. Das sind junge Leute, die vor dem Militärdienst fliehen; denn in Eritrea werden alle, die die Schule fertig haben, umgehend zu militärischem Drill gezwungen, mit Blick auf einen immer möglichen Krieg gegen Äthiopien. Ein schreckliches Los, denn wenn man einmal in der Armee ist, weiß man nicht, wann man wieder herauskommt. Um dem zu entgehen, fliehen diese jungen Leute zunächst einmal zur Grenze – und schon dafür müssen sie jemanden bezahlen, der sie dahin bringt. Kaum haben sie es über die Grenze geschafft, müssen sie schwer zu erklimmende Gebirge überwinden und werden von bewaffneten Banden bedroht. Schaffen sie es aber auf nahezu wunderbare Weise in ein Flüchtlingslager im Sudan, dann werden sie oft auch dort Opfer von Kidnappern, die für Menschenhändler arbeiten.“

Bis vor kurzem wurden viele Eritreer – und Migranten überhaupt – auf der ägyptischen Halbinsel Sinai gefoltert; Banditen versuchten dadurch Lösegeld von den Verwandten in den afrikanischen Herkunftsländern zu erpressen. Allegra hatte bei Recherchen auf dem Sinai 2012 zunächst ein und dann sogar Dutzende von Foltercamps entdeckt.

„Aber jetzt gibt es auf dem Sinai keine Folterhäuser mehr. Dafür hat eine groß angelegte Operation der ägyptischen Armee gesorgt, die Infiltrationen islamistischer Terroristen vom Gazastreifen aus unterbinden sollte. Seitdem gibt es diesen Menschenhandel zum Sinai nicht mehr, stattdessen führt er jetzt in die Nähe von Alexandria, nach Libyen und in den Sudan.“

Bei den Arbeiten an ihrem Dokumentarfilm ist Allegra auf eine zynische Industrie des Menschenhandels gestoßen. Viele der Eritreer, die durch Nordafrika fliehen und nach Europa wollen, fallen skrupellosen Ausbeutern in die Hände.

„Alle Entführten werden zunächst in eine Art Zwischenlager gebracht. Man kann die auf Google-Earth sehen: riesige Lagerhallen am Rand einer Stadt. Drinnen sind die Entführten angekettet und warten auf ihre Deportation. Das ist eine Art Markt: Die Menschenhändler gehen dort herum und sagen: Ich nehme zehn, ich nehme dreißig... Von diesem Zwischenlager starten dann Lastwagenkolonnen in verschiedene Richtungen; und immer, wenn sie auf eine Straßensperre, eine Grenze oder Polizisten treffen, werden die geschmiert. Und dieses schlimme Schicksal trifft Abertausende von Menschen. Wenn wir die dann später sehen, wie sie versuchen, in einem Boot über das Mittelmeer zu kommen, dann sagen wir vielleicht: Die armen Leute! Aber wir ahnen gar nicht, was die alles schon hinter sich haben. Und warum es ihnen gar nicht mehr als so ein großer Schritt erscheint, in ein Boot zu steigen.“

Allegra ist bestürzt darüber, welchen Gefahren Migranten und Flüchtlinge in Nordafrika ausgesetzt sind. „Das, was ich gesehen haben, ist keine vorübergehende Barbarei. Das ist ein organisiertes System, das mit dem internationalen Terrorismus vernetzt ist und Verbindungen zur Mafia hat. Das ist ein sehr beunruhigendes Phänomen. Wir Europäer sind sehr auf die Frage der Sicherheit fixiert; wir fragen uns, ob unter diesen Migranten nicht auch Kriminelle und Terroristen sind, und mit Sicherheit ist das auch der Fall. Aber wir retten uns nicht dadurch, dass wir unsere Grenzen dichtmachen; stattdessen machen wir uns zu Komplizen eines sehr schwerwiegenden Verbrechens.“

Quelle: Radio Vatikan, Deutsche Abteilung

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